Das Thema 3D Print habe ich bestimmt schon einmal angesprochen, wenn nicht hier, dann im Expertinnen-Web, zumal wir auf der letzten Cebit einen dieser 3D Drucker und damit hergestellte Exponate bewundern durften, die im übrigen immer erschwinglicher werden.
Das Prinzip ist “einfach”: Schicht für Schicht wird das reale Modell aufgebaut. Bisher ging es wohl eher um Modelle, die dem Rapid Prototyping entspringen (also Prototypen, die im Zuge einer Produktentwicklung entstehen), aber eigentlich war es nur eine Frage der Zeit, bis ein Designer auf die Idee kam, daraus etwas modisch nutzbares erstellen zu lassen.
Kleidung und Taschen zu “drucken”, das funtkioniert leider nicht, das Material ist nicht elastisch – vielleicht wird daran auch schon gearbeitet/entwickelt, das weiss ich nicht, fände ich aber cool. Aber Schuhe, das geht, wie folgendes Video beweist:
Inzwischen gibt es auch sog. print on demand für jeden, einfach ein Modell entwickeln (und wer sich wie ich mit 3D Modellierung beschäftigt, hat da sicher gute Ideen ) und von einer Druckerei herstellen lassen. Ich hatte da auch mal den Link zu einem deutschen Anbieter, über den man seine eigenen Modelle nicht nur für sich drucken lassen konnte, sondern auch verkaufen, finde ihn aber momentan nicht wieder. International am bekanntesten dürfte Shapeways sein, denke ich.
Seltsamer Titel, nicht? Ist aber wahr. In dieser kleinen “Unterwasser-Animation” werden alte, metallene Gegenstände zu neuem Leben erweckt. Unter anderem auch eine alte Tasche. Aber seht selbst:
Ich habe mich heute der KNuDFiCL-Bewegung angeschlossen, und das Video A Tribute To KNuDFiCL beigesteuert. Fragt mich nicht, woher es kommt, ein KNuDFiCL taucht einfach auf und verschwindet wieder.
Um auf den eigentlich Sinn der Sache zu kommen: dabei ist auch eine kurze Animation mit einer von mir gesculpteten Handtasche (das ist eine Softwaretechnik, mit der man virtuelle Objekte bearbeiten kann, als wäre es Knetmasse) herausgekommen. Da die Tasche weder schön noch detailliert ist, habe ich sie wenigstens farblich etwas aufgepeppt. Musikuntermalung ist auch dabei.
Am 27. Mai läuft der neue Sex and the City in den USA an, irgendwann danach wird er sicher auch nach Europa kommen, wo ich ihn mir ganz sicher ansehen werde.
HP als derzeitiger Partner hat schon jetzt einen kleinen Trailer zur Verfügung gestellt, den ich mir natürlich genauestens angesehen habe, um wenigstens einen kleinen Blick darauf zu erhaschen, welche Tasche(n) denn diesmal durch die Filmsets geführt werden.
Viel habe ich nicht erkennen können, das Wesen des Trailers sind leider rasante Schnitte und Szenenwechsel. Riesige und kleine, glänzende und knallfarbige Taschen habe ich ausgemacht.
Was mich zum Schluss führt: die Sex and the City Tasche wird es wohl nicht geben.
Auch gut, brauchen wir so doch keinem Trend hinterherzurennen, sondern können uns wieder den Taschen widmen, die uns wirklich gefallen.
Zum Wochenende habe ich mir mal wieder iClone vorgenommen, irgendwann muss ich das Programm ja mal näher kennenlernen. Da es – soweit ich weiss – keinen (Online-) Kurs gibt, fröne ich dem Trial-and-Error-Verfahren.
Immerhin habe ich heute begriffen, dass man die Taschen auch vom Avatar trennen und unabhängig bewegen kann. So ist dieses kleine Video entstanden:
Auf das neue iClone musste ich heute upgraden und es natürlich sofort ausprobieren. Unter anderem ist auch mal wieder eine kleine Catwalk-Animation mit Handtasche herausgekommen. Mit Musik und dass die Dame erst ein bisschen betüdelt wirkt und dann auch noch aus dem Takt kommt, ist natürlich Absicht, schliesslich geht man nicht jeden Tag wie auf Wolken.
Skandal, Skandal! Auf der Berliner Fashion Week wurden Models auf den Catwalk geschickt, lediglich mit hautfarbener Unterwäsche bekleidet, die Brüste notdürftig mit Langhaarperücken bedeckt. :o
Ob diese Aufmachung tatsächlich dazu beigetragen hat, dass sich aller Zuschauer Augen nur auf die präsentierten Handtaschen von Kaviar Gauche richteten, wagt man in der Blogosphäre zu bezweifeln.
Auf dem Video ist auch nicht so sehr viel von den Handtaschen zu sehen. Naja, hauptsache provokant, näch?
Es ist Sonntag und deshalb ist wieder einmal Kulturzeit im Taschenblog: Wir lesen heute ein Buch.
Und wenn wir das Buch ausgelesen haben, schnippeln wir die nicht mehr benötigten Seiten heraus und basteln aus dem Buchrücken eine Tasche. ;-)
Wie das geht, zeigt folgendes Videotutorial:
Das Video ist zwar in englisch, aber dank der bewegten Bilder auch ohne Sprachkenntnisse sehr gut nachvollziehbar.
Nun habe ich mir das Programm tatsächlich gekauft, also muss ich natürlich weiter damit spielen. ;-)
Heraus kam eine weitere kleine Show, diesmal mit einer Frau und der Tasche, die bereits auf dem letzten Foto zu sehen ist. Neue Taschenobjekte muss ich nämlich erst entweder importieren oder selbst erstellen und dann importieren. Na, schaun wer mal.