Ein Rechteck aus Stoff, Leder, Plastik, was-auch-immer, auf beiden Seiten in regelmässsigen Abständen Druckknöpfe angebracht – fertig ist eine Tasche, die sich in alles zusammendrücken lässt, was man gerade so braucht: Messengerbag mit Überschlag, Envelope-Clutch, Handtasche offen oder geschlossen etc.pp.
Die Snap Fastener Bag wurde von einer Gruppe aus China entwickelt und hat (zu Recht) den Red Dot Award 2011 in der Kategorie Design Concepts erhalten, siehe hier.
Da beide Seiten des Stoffes bzw. Materials um der Versatilität willen mit Druckknöpfen bestückt sind, sollte man in der Produktion aber für einige darin zu verstauende Sachen ein festes, Druckknöpfe unschädlich machendes Innentäschchen einplanen, denke ich.
Die Tasche ist, soweit ich weiss, noch nicht in der Produktion, aber wer ein paar Druckknöpfe übrig hat, kann sich ja vom Konzept inspirieren lassen.
Selbst habe ich zwar noch kein einziges Weihnachtsgeschenk gekauft, möchte aber der werten Leserschaft gerne bei der Auswahl auf die Sprünge helfen, natürlich mit einer kleinen, aber feinen Auswahl an Taschen für jede Gelegenheit.
Zu diesem Behufe ich auf Artfire stöbern war, einer englischsprachigen Verkaufsplattform für Künstler/-innen, Designer/-innen oder auch einfach nur Leuten mit Ideen und Spass.
Der Vorteil an den auf solchen Seiten erstandenen Produkten: sie sind meistens recht preiswert, aber man bekommt dennoch individuelle Einzelstücke in ansprechender Qualität, die nicht jede/r hat.
Wenn es auf einen Kurztrip geht, braucht frau eine grössere Tasche, in die zur Not auch der komplette Haushalt versenkt werden könnte. Dazu eignet sich diese grosse Tote Bag aus schwarz gepunktetem Quiltstoff, die schon für ungefähr 20 € gekauft werden kann, bestimmt bestens.
Und noch eine kleine Neuerung, entstanden aus der Bestrebung, dass die vielen Taschen, die sich auf dem Dachboden angesammelt haben, alle wenigstens einmal ihren Einsatz haben sollten – ausser natürlich, es handelt sich um sagen wir mal aussergewöhnliche Exemplare, die sich im Alltag partout nicht tragen lassen.
Was ich mit diesem langen Satz eigentlich sagen wollte: es gibt ab jetzt eine neue Kategorie Tasche der Woche, in der ich mich zumindest bemühen werde, die in der Woche verwendete Tasche abzulichten und ins Blog zu schleppen. So überschlägig betrachtet habe ich in ungefähr vier Jahren alle Taschen wenigstens einmal getragen.
Bei der dieswöchigen Tasche handelt es sich um eine Messengerbag von Paul Pac, die schön gross ist, die sich in glänzend gedeckte Farben gehüllt hat und die zwei grosse Fächer sowie zwei geräumige Vortaschen unter der Taschenklappe und zwei kleinere Seitentaschen vorweisen kann. Der Schultergurt ist lang genug, sie quer rüber zu tragen, was viel bequemer ist, vor allem, wenn die Tasche sonst rasch von der Schulter rutschen würde. Ganz so hoch müsste sie jetzt nicht sein, mehr Breite wäre mir lieber gewesen, da diese Höhe doch meist verschenkter Platz ist, aber das finde ich nicht so arg schlimm.
Verzeiht die schlechte Bildqualität, die Fotos sind nur mit dem Handy im nicht ausgeleuchteten Zimmer geschossen worden.
Wer möchte, kann sich sehr gerne an der Tasche der Woche beteiligen, schickt mir einfach (selbst geschossene!) Bilder und vielleicht auch ein paar Sätze dazu. Alles, was nicht rassistisch, schweinisch oder gesetzeswidrig ist, wird veröffentlicht.
Das ist meine neue Einkaufstasche, gestern gegen gesammelte Prämientaler in der Apotheke meines Vertrauens eingetauscht.
Wie Kenner unschwer erkennen werden, ist das eine grosse Tasche von Koziol, sie heisst im Katalog einfach nur “Tasche” und soll sowohl an breite Männerschultern als auch an schmale Frauenhände passen.
Ich habe vor, sie wochentags als Einkaufstasche und am Wochenende als Gadgetsack zu benutzen. Den Wochenendeinsatz habe ich bereits getestet, sowohl das Sleeve mit dem Laptop als auch das Buch mit dem iPad passen gut hinein, nebst Kabel, Wechselwäsche und dem ein oder anderen realen Buch.
Es gibt Koziol-Taschen in verschiedenen Farben und Grössen, von ganz klein fürs Seifenstück bis zu XXL für quasi den gesamten Haushalt. Gefertigt in Deutschland, zu 100 Prozent recyclebar und das Design ist selbstverständlich unverwechselbar.
Neben den Taschen kann im Onlineshop noch so manches andere erstanden werden, die Hängeblumentöpfe haben es mir z.B. ebenfalls angetan.
Farbe: weiss, schwarz, rot, grün oder lila
Material: LDPE (Low Density Polyethylen)
Preis: ca. 21 €
Kaufbar bei: Kozial Glücksfabrik
Zurück im “alten” Leben möchte ich euch heute ein Selbstmachprojekt vorstellen:
Eine Tasche, gefertigt aus einem alten, ab- und/oder ungenutzten Cowboystiefel und einem ausrangierten Ledergürtel. Wer keine Cowboystiefel hat, kann ja mal auf einem Flohmarkt oder in einem Secondhandladen stöbern gehen, manchmal lassen sich da schöne Schnäppchen finden.
Die Schuhgrösse ist eher egal, ihr sollt sie ja nicht anziehen, sondern auseinanderschneiden und wieder zusammennähen. Und wenn ihr Lust habt, schneidert ihr nicht eine Tasche, sondern gleich zwei, eine davon zum verschenken. Kommt bestimmt gut an.
Steampunkfashion zeichnet sich durch Fantasie aus, selbstverständlich auch in/an der Tasche. Bei Etsy gibt es ein kleines Portfolio zu bewundern, dass das eindrucksvoll bestätigt:
Eine Tasche hat es mir besonders angetan, eine Mini-UBoot-Clutch mit Ankerchen und Propellerchen.
Schade, dass die internationalen Versandkosten nicht ganz ohne sind, da muss ich nochmal in mich gehen, ob ich soviel für ein reines Anschauungsobjekt ausgeben möchte. Auf der anderen Seite ist der Dollarkurs derzeit soooo günstig …
Apropos Versandkosten, im Shop von Mandarina Duck können diese im Standardversand in der Zeit vom 14.05.-21.05.2011 ganz gespart werden. Dazu einfach den Code CGAF11 verwenden. Jetzt im neuen Onlineshop von Mandarina Duck einkaufen.
Ich befinde mich zwar noch im Osterurlaub, habe aber heute in einem Kaufhaus ein seltenes Exemplar Handtasche auf die Karte gebannt, das ich euch nicht vorenthalten will. Meiner Meinung nach gehört dieses Stück aus gräulichem Kunstleder, mit blauen Plastiktropfen behangen, zur (Gottseidank) seltenen Kategorie überaus hässlich. Wenn das der Frühjahrstrend ist, dann möchte ich diese Jahreszeit bitte überspringen.
Nee, aber mal im Ernst, eine mit Plastikgebamsel behangene Plastiktasche, die schon von weitem billig aussieht, wer denkt sich sowas bloss aus? Und welche/r Verantwortliche in diesem Kaufhaus denkt, dass das irgendjemand kaufen würde? Mir persönlich wären sogar die 20 € zuviel, die diese Tasche kosten sollte.
Und eine letzte Frage noch: wer hat die zwei blauen Plastikbamsel abgerissen?
Heute ist der diesjährige Equal Pay Day, der Tag, bis zu dem Frauen arbeiten mussten, um das Einkommen des letzten Jahres von Männern zu erreichen. Und wie jedes Jahr sind/waren Frauen gehalten, heute ihre rote Tasche auszuführen, das Symbol für die Lohnungleichheit, wobei wir in Deutschland nach dieser Berechnung traurige Spitzenwerte erreichen, Jahr für Jahr.
Da ich es nicht geschafft habe, mein Facebook-Profilbild im Einklang mit dieser Aktion rot zu färben, und auch die Handtasche lediglich rot gemustert war, liefere ich ein Taschenbild mit passender, roter Tasche, die Dame von der Illustration ist jedenfalls not amused, auch wenn sie sich eigentlich über das hübsche, von mir selbst, eigenhändig, modellierte und texturierte Kleid freuen sollte. Aber Mode erscheint in diesem Zusammenhang doch eher nebensächlich.
Es wird Zeit, das Wochenendprojekt mal wieder aufleben zu lassen. Und damit ihr morgen noch genug Zeit habt, die Zutaten dafür zu besorgen, gibt es das Projekt schon heute.
Die selbstleuchtende Tasche ist dem Film TRON Legacy nachempfunden, der (in 3D) gerade in den Kinos läuft, also topaktuell. TRON Legacy soll einer Kinokritik zufolge genauso wenig sinnvolle Handlung haben, wie der erste TRON Film (den ich vor kurzem erst wieder gesehen habe), aber das tut dem stylishen Aussehen der selbstgestalteten TRON-Tasche ja keinen Abbruch.
Was man alles dafür braucht bzw. tun muss, erfahrt ihr im folgenden Film:
Seltsamer Titel, nicht? Ist aber wahr. In dieser kleinen “Unterwasser-Animation” werden alte, metallene Gegenstände zu neuem Leben erweckt. Unter anderem auch eine alte Tasche. Aber seht selbst: