Ein Rechteck aus Stoff, Leder, Plastik, was-auch-immer, auf beiden Seiten in regelmässsigen Abständen Druckknöpfe angebracht – fertig ist eine Tasche, die sich in alles zusammendrücken lässt, was man gerade so braucht: Messengerbag mit Überschlag, Envelope-Clutch, Handtasche offen oder geschlossen etc.pp.
Die Snap Fastener Bag wurde von einer Gruppe aus China entwickelt und hat (zu Recht) den Red Dot Award 2011 in der Kategorie Design Concepts erhalten, siehe hier.
Da beide Seiten des Stoffes bzw. Materials um der Versatilität willen mit Druckknöpfen bestückt sind, sollte man in der Produktion aber für einige darin zu verstauende Sachen ein festes, Druckknöpfe unschädlich machendes Innentäschchen einplanen, denke ich.
Die Tasche ist, soweit ich weiss, noch nicht in der Produktion, aber wer ein paar Druckknöpfe übrig hat, kann sich ja vom Konzept inspirieren lassen.
Von Leonardo Da Vinci weiss man, dass er ein Universalgenie war, der sich mit vielem beschäftigte. Dass er sich auch mit Mode beschäftigte und mit dem Werk La Pretiosa die Vorlage für eine extravagante Handtasche schuf, hat er sich aber vielleicht zu seiner Zeit gar nicht ausgemalt.
Das Video “La Pretiosa” by Gherardini zeigt, wie die Tasche entsteht, dabei kann man auch ein bisschen hinter die Kulissen linsen:
Bald kann man sich eine Tasche kaufen, die keine andere hat, die genau nach dem eigenen Geschmack / den eigenen Bedürfnissen gestaltet wurde und die trotzdem erschwinglich sein wird.
(M)Ein Traum wird wahr.
Ich scharre quasi mit den Hufen und werde mich demnächst auf das Modeling vieler, vieler Taschen kaprizieren.
Im Rahmen der von Frauen lieben Taschen veranstalteten Indian Summer Rallye gibt es den ganzen September hindurch Aktionen und Aufgaben, natürlich verknüpft mit einem Gewinnspiel.
Was ihr dafür tun könnt, einen der attraktiven Preise zu gewinnen, steht z.B. bei Wellness Case.
Gestern galt es, eine Taschenparty zu organisieren, d.h. im Laufe des Septembers 15 Teilnehmer/-innen für eine Taschenparty zusammenzutrommeln, die dann in oder um Hamburg herum stattfinden wird.
Taschenparties sind eine tolle Idee, aber Hamburg ist leider etwas zu weit weg für mich. Ich bin trotzdem gespannt, wer wie wo mit wem.
Im Laufe des Septembers werden sicher noch mehr interessante Aktionen stattfinden, teilnehmen kann man übrigens per eigenem Blog oder über Facebook, alle organisatorischen Infos hier.
Endlich habe ich mich entschieden, manchmal ist das ja so eine Sache. Z.B. wenn man sich ein Laptopsleeve selbst gestalten darf, also, es mangelt nicht an Vorlagen, da ich bestimmt hunderte gerenderte 3D Bilder zur Auswahl habe oder mir noch erstellen könnte. Aber je mehr man hat, desto schwerer fällt es, sich für ein Design zu entscheiden.
Immerhin, nach fast drei Monaten habe ich es geschafft.
Und das wird jetzt also mein neues Sleeve:
Mal ehrlich, so ein Design hat bestimmt kein anderer. Ich mag den getarnten Babyelefanten im Comicstil übrigens so gerne, dass ich eine Aktion eines Mundwasserherstellers genutzt und mir nebenbei auch noch ein Zahnputzglas mit diesem Konterfei habe bedrucken lassen. Eigentlich ist es ein Whiskyglas, aber zusammen mit dem ebenfalls aufgebrachten Mundwässerchen-Logo kaum noch als Whiskyglas nutzbar, aber egal.
Zurück zum Sleeve, ich bin schon super gespannt, wie es gedruckt aussieht. Es wird nun in Brooklyn extra angefertigt und kommt danach per Post zu mir.
Das zusammenstellen war übrigens ganz einfach, Grösse auswählen, Farbe für Vorder- und Rückseite bestimmen (sofern nicht randlos bedruckt werden soll), Bild hochladen, aufs Bild klicken und in der Vorschau platzieren, drehen, skalieren, evt. noch Text hinzufügen und arrangieren, (kostenlosen) Griff und/oder (kostenpflichtigen) Tragegurt auswählen, bestellen, zahlen, fertig. Zum Schluss nur noch ungeduldig warten und vielleicht in der Zwischenzeit das gespeicherte Design per Twitter oder Facebook zerreissen belobhudeln lassen.
Das könnt ihr doch auch. Und zwar sowohl für Notebooks verschiedener Grössen als auch fürs IPad – bei caseable
Obwohl sie jede Frau bei offiziellen Anlässen trägt und auch bei mir einige Exemplare das Taschenregal erobert haben – Clutches, oder auf deutsch Unterarmtaschen fand ich immer ein bisschen unhandlich.
Im Laufe der modischen Entwicklung hat man sie sich ans Handgelenk, um den Bauch, ans Bein oder um den Knöchel gebunden. Selbst habe ich einmal eine entworfen, die sich um den Hals schmiegt.
Die Clutch wurde also schon fast um jeden Körperteil gewickelt, aber bis vor kurzem ist mir tatsächlich noch kein Exemplar untergekommen, dass aus der einstigen Unterarmtasche eine Überarmtasche werden liess. Dabei liegt die Idee doch so nahe.
Bis ich Amalia Mattaör entdeckte.
Sie entwirft Abendtaschen, die sich wirklich sehen lassen können, nicht nur als Überarmtasche, die mittels eines raffinierten Schultergurts nicht verrutschen, sondern z.B. auch westenartige Taschen, wie gemacht für einen Abend in der Disco. Tasche mit wertvollem Inhalt immer dabei, aber niemals in der Bewegung behindernd. Deswegen heisst die Reihe bestimmt auch The dancing bag collection.
Und ich bin wie immer positiv überrascht, was man aus dem Thema Taschen doch alles herausholen kann. Einfach klasse.
Wenn die Tasche weder dem derzeitigen Trend entspricht, noch im eigentlichen Sinne klassisch genannt werden kann, dann wandert sie üblicherweise in die hintere Schrankecke. Die arme Tasche.
Wie wäre es denn stattdessen mit einem Umstyling? Wenn ihr zwar kreativ / stilsicher / modisch up to date (etc. pp.) seid, aber handwerklich genauso geschickt wie ich, dann lasst ihr das lieber machen. Und wer macht’s?
Z.B. die hier: Bm-KreativDesign
Entweder ganz nach eigenen Wünschen, oder man lässt ihnen freie Hand, einige Beispieltaschen zeigen, was man dort so drauf hat. Da wird mit Blumen, Nieten, Pailletten, Metallteilen, Ösen, Strass gearbeitet, der Fantasie scheinen keine Grenzen gesetzt zu sein.
Heute um 11:11 Uhr brach wieder einmal die närrische Zeit über uns herein. Nun wohne ich zwar nicht in einer Karnevalshochburg, aber nach einer närrischen Tasche wollte ich doch mal suchen.
Vieles findet man in Karnevals- oder Kostümshops, aber Narrentaschen gibt es dort nicht. Weil das nämlich ein Pilz ist, der Pflaumen- und Zwetschgenbäume befällt, scheint es aber auch an anderen Bäumen zu geben.
Und da es hohle oder faule Früchtchen nicht ins Taschenblog schaffen (hoffe ich), gibt es heute auch kein Bild von einer Narrentasche, tut mich furchtbar traurig. Aber wenigstens hat man etwas gelernt, nämlich: haltet euch von Narrentaschen fern.
Ich habe mir gerade die Missoni Fashionshow für nächstes Frühjahr angesehen. Ok, ich bin nur bis zur sechsten Minute gekommen. Die Muster sind ja ganz schön, aber diese nonnenartigen Käppis und der immer gleiche Kaftanschnitt lenken zwar die Aufmerksamkeit auf sie, machen das ganze aber trotzdem recht schnell monoton.
Und ich habe mir das Video sowieso nur wegen der Taschen angesehen, statt mit Staubbeutel werden diese nämlich im transparenten Plastiksack zur Fashionshow geschickt, und hier wurden sie nun gar nicht erst ausgepackt, sondern gleich so auf den Catwalk getragen.
Die Idee hat was für sich, eigentlich sollte frau ihre teuren Designertäschchen nicht nur daheim geschützt aufbewahren, sondern sie auch in diesem schmutzigen Draussen schützen. Mit einem durchsichtigen Plastikbeutel, der trotzdem einen Blick auf das teure Stück gewährt. Ja, das hat was.
Die Leuchtstreifen an den Schühchen finde ich übrigens noch ganz praktisch, besonders, wenn man nachts am Strand langläuft, da wird man nicht übersehen.
Apropos Schuhe, ich habe ein neues Blog in die Blogroll aufgenommen, ein Schuhblog. Ja, ich gehe fremdlink, aber Schuhe und Taschen gehören irgendwie – zusammen, also bitte nicht schlagen.
Es gibt etwas neues im Taschen-Start-Up-Universum, nachdem man Luxustaschen nun überall mieten kann, gebrauchte Luxustaschen zu Schnäppchenpreisen oder eine neue Luxustasche per Kredit kaufen kann, geht es nun darum, die erworbene Luxustasche möglichst günstig wieder loszuwerden, schliesslich ist die Mode schnellebig und neue Taschen müssen her, jede Saison andere. Gell?
Deckt Out ist angetreten, die (amerikanischen) Luxustaschenbesitzerinnen bei ihrer Umtauscherei zu unterstützen. Das funktioniert so: registrieren, zu tauschende Tasche beschreiben/anmelden, diese einschicken und von den Experten begutachten bzw. bewerten lassen. Stimmen die bei der Beschreibung der Tasche vergebenen Punkte mit der Bewertung von Deckt Out überein, können diese Punkte dafür verwendet werden, sich im Shop eine andere Luxustasche auszusuchen und diese gegen Zahlung einer Art Gebühr zu erhalten.
Ob’s funktioniert, bleibt abzuwarten, das tut es wohl nur, wenn genügend Frauen bereit sind, ihre Luxustaschen einfach so wegzugeben, damit die Auswahl im Shop nicht allzu klein ist.
Bin mal gespannt, wann die Idee zu uns rüberschwappt.